Ziel der Aktion

Die Aktion

Diese Aufgabe geht Europa zusammen an – eine Aufgabe mit weltweiter Bedeutung, nicht nur während der gemeinsamen Trio-Präsidentschaft von Deutschland, Portugal und Slowenien im Rat der Europäischen Union. Fast zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Meere und Ozean haben einen enormen Einfluss auf die Stabilität unseres Klimas. Gewässer rund um den Globus sind wegen ihrer Vielfalt ein einmaliger Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Ihr lebt im Landesinneren, weit weg vom nächsten Meer, und fragt euch, was ihr damit zu tun habt? Eine ganze Menge!

   

Europas Flüsse: Lebensadern für einen ganzen Kontinent

Durch zunächst vielleicht kleine Flüsse im Binnenland, die sich mit anderen Flüssen verbinden, wird irgendwann das Meer erreicht. Ein Beispiel gefällig? Die Donau, Europas längster Fluss, durchfließt insgesamt zehn verschiedene Länder, bevor sie nach etwa 2.850 Kilometern ins Schwarze Meer mündet. Leider werden durch Flüsse wie die Donau nicht nur Schiffe, Fische und Pflanzenreste Richtung Meer bewegt. Auch unterschiedlichste Arten von Plastikmüll – für das menschliche Auge kaum sichtbare Partikel genauso wie Joghurtbecher oder ganze Plastiktüten – suchen sich mit der Zeit ihren Weg in Richtung Meer.

   

Die Aufgabe

Diesen Müll schon an den Ufern von Flüssen und in Gewässernähe zu „kapern“ ist im Jahr 2020 die europaweite Aufgabe der Plastic Pirates. Durch die Erfassung von Plastikmüll und den Upload von Daten zum untersuchten Müllvorkommen helft ihr mit eurer Schulklasse oder außerschulischen Jugendgruppe, die gewässernahe Umweltverschmutzung zu erforschen. Die gleichen Versuchsanordnungen und Arbeitsschritte für alle teilnehmenden Teams sorgen für eine europaweite Vergleichbarkeit der erhobenen Daten, die nach und nach online auf einer Karte sichtbar werden.

Die gemeinsame Aktion der Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsministerien der drei Länder soll einerseits das europaweite Bewusstsein für die Bedeutung von Flüssen als gemeinsame Lebensadern und für den Schutz natürlicher Ressourcen stärken. Andererseits soll die Bedeutung internationaler Forschungszusammenarbeit gemeinsam erlebbar werden.